Martin Kindervater

Martin Kindervater

Martin Kindervater, geboren 1984 in Erfurt, studierte Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft und Japanologie in München, Köln und Tokio. Regieassistenzen am Theater Oberhausen und am Residenztheater München führten zu Zusammenarbeiten mit so unterschiedlichen Künstler_innen wie Kornél Mundruczó, Schorsch Kamerun und Christine Umpfenbach. Für das Theater Oberhausen inszenierte er ›Bartsch, Kindermörder‹ in einem Hochbunker und ›Bei lebendigem Leib‹ als Eigenproduktion in einem stillgelegten Kino. Nach der Uraufführung von ›Angst‹ (Roman: Dirk Kurbjuweit) realisierte er die Familienstücke ›In einem tiefen, dunklen Wald‹ (2014) und ›Pinocchio‹ (2015) in eigener Fassung für die große Bühne des Theater Oberhausen. Für die im Frühling 2015 in einer Münchner Wohnung entwickelte szenische Installation ›Der Mieter. Wahnsinn und Wohnen‹ erhielt er die Debütförderung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München. Weiterhin realisierte er hier als Mitglied des Kollektivs ›ART VANDERLAY‹ die szenische Trambahnfahrt ›Kreisfahrt in München. Stationen mit und ohne Fassbinder‹.
Für das Projekt ›Truck Tracks Ruhr #1 Album Oberhausen‹ arbeitete Martin Kindervater 2016 mit dem Theaterkollektiv ›Rimini Protokoll‹ zusammen. Zuletzt waren seine Inszenierung von Dawn Kings ›Foxfinder‹ am Theater Oberhausen sowie seine Adaption des Romans ›Warten auf die Barbaren‹ von J.M. Coetzee am Mainfrankentheater Würzburg zu sehen. 

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Sa. 16.6. 19:30 Uhr Theater am Engelsgarten Premiere
Schauspiel DIE GLASMENAGERIE Ein Spiel der Erinnerungen
von Tennessee Williams
Deutsch von Jörn van Dyck
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