
Wir begreifen das STUDIYOU als Ort des Access-Making.
Ein Raum, in dem nicht Hürden gezählt, sondern Möglichkeiten eröffnet werden.
Unser Ziel ist Kunst – und Kunst ist nur dann wahrhaftig, wenn sie alle einschließt.
Wir übernehmen Verantwortung:
für unsere künstlerischen Initiativen,
für unser Wissen, das wir sichtbar machen und teilen,
für Prozesse, die nie abgeschlossen sind,
sondern uns immer wieder zurückwerfen auf die Fragen:
Was fehlt uns? Was können wir noch nicht? Wo können wir mehr?
Wir sind Experimentiertheater.
Wir proben nicht nur Szenen, wir proben Zugänge,
wir proben Verantwortung, wir proben Zukunft.
Unser Anspruch ist künstlerisch – nicht nur pädagogisch, nicht dekorativ.
Wir machen Kunst. Und Inklusion ist unser künstlerischer Anspruch.
Wir fordern das Stadttheater-System heraus.
Wir bestehen darauf, dass Inklusion nicht am Rand bleibt,
nicht im Sonderformat, nicht im einmaligen Projekt.
Inklusion gehört in den regulären Spielplan,
ins Herz des Theaters, ins Selbstverständnis des Schauspielens.
Wir geben Impulse.
Wir stoßen Türen auf.
Wir zeigen, dass Vielfalt kein Risiko, sondern Reichtum ist.
Wir erinnern daran, dass Theater ein Raum der Begegnung ist –
und Begegnung nur dann wahrhaft ist, wenn niemand ausgeschlossen wird.
Wir wissen: Wir sind nicht am Ziel.
Wir sind auf dem Weg.
Wir sind Prozess, wir sind Reflexion, wir sind Suche.
Und genau darin liegt unsere Stärke.
STUDIYOU ist Labor. STUDIYOU ist Impuls. STUDIYOU ist Kunst.
Wir gestalten das Theater von morgen – inklusiv, sichtbar, künstlerisch.
Damit Inklusion nicht mehr nur Illusion ist.